Mein Spiegelreich

8 Mein spiegelreich.

Niemals. Niemand. Nirgendwann …

Lange, lange ist es her, man erinnert sich nicht, man erinnert sich kaum an die zeit als niemals nirgendwann. Dafür gibt es keinen grund, denn als niemals nirgendwann, gab es niemanden der dies alles hätte erzählen oder berichten können. Dies sind die aufzeichnungen von niemandem, aus der zeit als niemals nirgendwann.

Schwarz war die nacht, schwarz wie nichts und niemals zuvor. Es gab kein leben im spiegel, ja es gab überhaupt keinen spiegel, das schwarze nichts der einsamkeit hatte alles mit sich verschlungen, alles was jemals war. Ich, war das einzige überhaupt existierende bewusstsein und alles um mich herum war schwarz, schwarz wie mein spiegel im nirgendwann. So war es früher einmal, vor langer, unendlich langer zeit, und hierher kam ich jetzt zurück, nach nirgendwann, nach langer, unendlich langer zeit im exil.

Das exil war ein ort mit spiegeln aus schatten, diese schatten verstanden meine spiegel damals nicht, verstanden nicht weshalb meine spiegelbilder alle auf dem kopf standen. Sie hörten nicht auf mir fragen zu stellen, weshalb, warum und weil, bis ich ihnen schliesslich das tor öffnete, das tor das niemand hätte öffnen dürfen, dieses spiegeltor erlaubte es meinen schatten ihre spiegel auf den kopf zu stellen, und als sie dies tatsächlich taten zerbrachen meine illusionen in tausend stücke im nirgendwann. Meine schatten sprangen durch meine spiegel, in die wirklich wirklichkeit, und verschlangen alles was ihnen in die fänge kam. Und so wurde aus meinem spiegel- ein schattenreich. Und alles um mich herum wurde wieder schwarz, so schwarz wie damals meine spiegel im nirgendwann.

Aber gerade als ich dachte endlich wieder meinem spiegel im nirgendwann gegenüberzustehen, blendete mich ein grelles etwas, im ersten moment sah ich gar nichts, ausser blendend schwarzem schwarz, unendlich schwarzem kristallklaren schwarz. Und so wartete ich, wartete auf nirgendwann, wartete und wartete, viele, viele ewigkeiten wanderten so an mir vorüber und vorbei, und so warte ich noch immer auf meinen wunderschönen spiegel im schwarzen nirgendwann.

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Posted at 11:58 pm on April 25, 2009 | 11 Kommentare | Filed Under: Niemals. Niemand. Nirgendwann. | Verschlagwortet: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Weiterlesen

Die sprache meiner spiegel

1 Die sprache meiner spiegel.
2 Aus dem kopf gedreht.
3 Ich.
4 Wann ist dieses jemals.
5 Where is this, what is this, when is this.
6 Das echo aus meinem traum.
7 Code spade.
8 Mein Spiegelreich.

Posted at 11:50 pm on April 25, 2009 | 5 Kommentare | Filed Under: Niemals. Niemand. Nirgendwann. | Verschlagwortet: , , , | Weiterlesen